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 Fische und Pflanzen in ihrem Element

Pflanzen gehören ebenso zu einem Gartenteich wie das Wasser. Sie sorgen für ein optimales biologisches Gleichgewicht, reinigen das Wasser und bieten Fischen und anderen Tieren Schutz und Nahrung. Wasserpflanzen produzieren Sauerstoff und der ist für einen gesunden Teich lebensnotwendig.

Ein Teich sollte drei unterschiedliche Tiefenzonen enthalten, die mit charakteristischen Pflanzenarten besiedelt werden. In der Uferzone (bis 30 cm) tummelt sich besonders viel Leben, da sich das Wasser hier schnell erwärmt. Zu den typischen Vertretern der Sumpfblumen zählen Wollgras, die Sumpfcalla oder die Sumpfdotterblume. Die Flachwasserzone (bis 50 cm) ist geeignet für Pflanzen, die sich durch einen üppigen Wuchs auszeichnen: Schwanenblume, Sumpf-Schwertlilie oder Hechtkraut. In der Tiefwasserzone fühlen sich Seerosen am wohlsten. Für die Freiwasserzone bieten sich sauerstoffspendende und algenbekämpfende Unterwasserpflanzen, wie zum Beispiel das Hornkraut, die Kanadische Wasserpest, die Kleine Wasserfeder und das Tausendblatt an.

Seerosen – Nymphen im Garten

Seerosenteiche haben stets etwas Bezauberndes, Geheimnisvolles und machen aus jedem Gartenteich eine malerische Oase.  Alle Seerosen verlangen warme Sonnenplätze, gelegentlicher Halbschatten ist ihnen jedoch nicht unangenehm. Hauptsache ihnen stehen Licht, Wärme und Nährstoffe zur Verfügung. Das Angebot an Seerosen umfasst eine enorme Vielzahl. Wichtig zu beachten ist, dass die Sorte mit der Wassertiefe auskommt. Die regelmäßige Zugabe von Nährstoffen fördert die Pracht dieser malerischen Pflanzen.

Frosch und Seerose

Die wunderbare Welt der Fische

Fische bringen Leben und Farbe in den Teich. Damit es den Tieren und dem Wassergarten ungetrübt gut geht, gilt es einiges zu beachten. Als Mindestgröße für einen Gartenteich mit Fischen sollten ungefähr 2.000 Liter veranschlagt werden. Die Wahl der Fische ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Äußerst beliebt sind Goldfische, da sie sehr farbenfroh sind und viele Jahre alt werden können. Koi, die farbenprächtigen, kostbaren Karpfenfische japanischer Herkunft, haben in den letzten Jahren auch bei uns die Herzen zahlreicher Teichbesitzer erobert.  Die beliebtesten Exemplare kosten viele tausend Euro. Kois erreichen jedoch eine beachtliche Größe, deshalb sollte der Teich groß genug sein, mindestens 10.000 Liter, besser mehr.

Koi im Gartenteich

Wir raten dazu, den Besatz mit Fischen so gering wie möglich zu halten, um das biologische Gleichgewicht im Gartenteich zu erhalten. Ab einer Mindesttiefe von 100 Zentimetern können Fische im Teich überwintern. Die Kälte und die reduzierte Nahrungsaufnahme im Winter bedeuten jedoch Stress für die Fische. Sie sind daher im Frühling und im Herbst auf eine zusätzliche Versorgung mit Vitaminen angewiesen.