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Fische und Pflanzen in ihrem Element
Pflanzen gehören ebenso zu einem Gartenteich wie das Wasser. Sie sorgen für ein optimales biologisches Gleichgewicht, reinigen das Wasser und bieten Fischen und anderen Tieren Schutz und Nahrung. Wasserpflanzen produzieren Sauerstoff und der ist für einen gesunden Teich lebensnotwendig. Ein Teich sollte drei unterschiedliche Tiefenzonen enthalten, die mit charakteristischen Pflanzenarten besiedelt werden. In der Uferzone (bis 30 cm) tummelt sich besonders viel Leben, da sich das Wasser hier schnell erwärmt. Zu den typischen Vertretern der Sumpfblumen zählen Wollgras, die Sumpfcalla oder die Sumpfdotterblume. Die Flachwasserzone (bis 50 cm) ist geeignet für Pflanzen, die sich durch einen üppigen Wuchs auszeichnen: Schwanenblume, Sumpf-Schwertlilie oder Hechtkraut. In der Tiefwasserzone fühlen sich Seerosen am wohlsten. Für die Freiwasserzone bieten sich sauerstoffspendende und algenbekämpfende Unterwasserpflanzen, wie zum Beispiel das Hornkraut, die Kanadische Wasserpest, die Kleine Wasserfeder und das Tausendblatt an.
Wir raten dazu, den Besatz mit Fischen so gering wie möglich zu halten, um das biologische Gleichgewicht im Gartenteich zu erhalten. Ab einer Mindesttiefe von 100 Zentimetern können Fische im Teich überwintern. Die Kälte und die reduzierte Nahrungsaufnahme im Winter bedeuten jedoch Stress für die Fische. Sie sind daher im Frühling und im Herbst auf eine zusätzliche Versorgung mit Vitaminen angewiesen. |